
Schlecht schlafen ist kein einheitliches Problem. Hinter denselben Beschwerden stecken sehr unterschiedliche Ursachen – und entsprechend unterschiedliche Behandlungen.
Das Wichtigste in Kürze: Schlafstörungen gibt es in vielen Formen – die Schlafmedizin unterscheidet über achtzig. Für die Praxis genügen sechs Gruppen: Probleme beim Ein- und Durchschlafen, Atemaussetzer im Schlaf, unruhige Beine und andere Bewegungsstörungen, ausgeprägte Schläfrigkeit am Tag, ein verschobener Schlaf-Wach-Rhythmus sowie ungewöhnliches Verhalten im Schlaf wie Schlafwandeln. Welche Behandlung hilft, zeigt sich erst nach der Abklärung.
Viele Betroffene wissen nicht, in welche Richtung ihre Beschwerden weisen. Wer nachts wach liegt, vermutet Stress; wer tagsüber müde ist, denkt an zu wenig Schlaf. Beides kann zutreffen – oder etwas ganz anderes dahinterstecken. Eine Schlafapnoe etwa geht oft mit dem Gefühl einher, schlecht zu schlafen, obwohl die Schlafdauer stimmt.
Deshalb beginnt jede Behandlung mit der Abklärung. Sie ordnet die Beschwerden einem Störungsbild zu und schliesst andere Ursachen aus.

Einzelne schlechte Nächte gehören zum Leben. Eine schlafmedizinische Abklärung ist angezeigt, wenn eine der folgenden Situationen über längere Zeit besteht:
Schlafstörungen entstehen selten aus einem einzigen Grund. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen:
Ein wichtiger Punkt: Auch wenn eine andere Erkrankung vorliegt, wird die Schlafstörung heute eigenständig behandelt. Man wartet nicht ab, bis die Begleiterkrankung verschwunden ist.


Die Verfahren und die Behandlungsmöglichkeiten sind auf den Diagnostik- und Therapieseiten beschrieben.
Wir ordnen die Beschwerden ein und legen fest, welche Untersuchung weiterhilft. Fachpersonen finden die Angaben zur Zuweisung im Zuweiserbereich.
